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Der Akkusativ

 

Der Akkusativ gehört zu einem der sogenannten 4 Fälle der deutschen Sprache:

  • Nominativ
  • Akkusativ
  • Dativ
  • Genitiv

Wie verwenden wir den Akkusativ?

  • als  direktes Objekt, weil das Verb den Akkusativ verlangt
  • Präpositionen, die automatisch den Akkusativ verlangen
  • Verben mit Präpositionen plus Akkusativ
  • die so genannten „Wechselpräpositionen“ in der deutschen Sprache, einige lokale Präpositionen (Präpositionen, die sich auf eine Position oder Ortswechsel beziehen), die entweder im Akkusativ oder im Dativ stehen können. Es kommt darauf an, ob es einen Ortswechsel gibt oder nicht.

 

Verben mit Akkusativ

Typische Verben, die automatisch den Akkusativ verlangen:

Haben, essen, lesen, besuchen, sehen….

Präpositionen, die  automatisch den Akkusativ verlangen

Für, ohne, gegen, bis, durch, entlang, um

Verben mit Präpositionen plus Akkusativ

Warten  auf, sich interessieren für, sich konzentrieren auf, sich ärgern über….

Die sogenannten „Wechselpräpositionen

Sehr oft hören die Schüler folgende Definition: “Verben der Bewegung verlangen immer den Akkusativ”

Diese Definition trifft nicht immer zu. Schauen wir uns ein Beispiel an:

Markus schwimmt im Meer

In diesem Beispiel verwenden wir den Dativ und es ist ein klares Beispiel dafür, dass die Aussage „Bewegung ist Akkusativ“ manchmal falsch ist.

Markus befindet sich am selben Ort, im Meer. Obwohl er schwimmt, liegt hier kein Ortswechsel vor.

Jetzt ist Markus müde und “er schwimmt an den Strand”. Jetzt liegt ein Ortswechsel vor (vom Meer-zum Strand) und deshalb verwenden wir den Akkusativ.

Ein anderes Beispiel:

Der Hund läuft im Park.

Der Hund ist in Bewegung , aber er befindet sich am selben Ort und deswegen verwenden wir den Dativ.

Der Hund geht in die Stadt.

Hier liegt ein Ortswechsel-Akkusativ vor, zum Beispiel war der Hund im Park und jetzt geht er in die Stadt.